K ö r p e r k u l t  I I

„Es ist der Geist, der sich den Körper baut“
Friedrich Schiller
Wir wollen Körperkult im Sinne des kultivierten Körpers verstehen (Duden: kultivieren, a) sorgsam pflegen; b) auf eine höhere Stufe bringen, verfeinern) und natürlich reizt uns die Analogie zwischen dem Schönheitsideal des menschlichen und des architektonischen Körpers.

Eine der dominantesten 'Landmarks' im Stadtraum Zürichs, der abstrakte Kubus des Marriott-Hochhauses, soll durch Abschneiden, Hinzufügen, Aushöhlen und Aufstocken verkörperlicht werden, er soll dabei an Haltung, Ausdruck und Charakter gewinnen. Die Banalität des funktionalistischen Turmes, der als 'Rohling' zu begreifen ist, wird sich im Laufe des Entwurfsprozesses relativieren durch die Modernisierung des Hotels, vor allem im Eingangsbereich und die Einrichtung eines opulenten 'Spa' im Kopf des Hochhauses

Wir werden dabei wieder gleichzeitig am Computer und am Gipsmodell arbeiten und neugierig beobachten, was das jeweilige Werkzeug für den Entwurf leistet.
Studentenarbeiten
Manuela Borges
Roswitha Kötz
Didier Oskam

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rev. 9.9.2007 , Caroline Fiechter